Redaktion

Klimaspuren – eine Fussreise quer durch die Schweiz

Wo versuchen Menschen nachhaltig zu leben und haben dazu umweltfreundliche Projekte ins Leben gerufen? Wo sieht es dagegen mit der Schweizer Umwelt weniger gut aus? Eine Wanderung durchs Land, die nächste Woche startet und mehrere Tage dauert, macht den Umgang mit dem Klimawandel zum Thema.

3 Fragen an Hotelier Christian Wehrli

Cafés, Restaurants und Hotels – es war schwierig im letzten Jahr für alle Gastrobetreiber. Auch für Christian Wehrli, Besitzer der «Casa Santo Stefano» im Tessinerdörfchen Miglieglia. Das Albergo funktioniert nicht nur als Bed&Breakfast, sondern es werden da auch Seminare und Workshops wie Yoga angeboten. Wehrli sieht trotz der vergangenen turbulenten Monate positiv zurück wie auch nach vorn. Es sei Neues entstanden, so der 55-Jährige, und die Gäste hätten die «Casa Santo Stefano», die er seit über 25 Jahren betreibt, unterstützt und die Schutzkonzepte weitgehend akzeptiert.

«Das Ideal der totalen Sicherheit ist eine Illusion»

«Justitia et Pax», eine Kommission der Schweiz. Bischofskonferenz, lehnt das «Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus» ab. Das Gesetz atme den «Geist der machbaren Sicherheit». Friede und Gerechtigkeit liessen sich durch solche Sicherheitsmassnahmen nicht realisieren.

Je grösser der Staat, desto weniger gut kann er mit Hysterie umgehen

Eine Studie des Liberalen Instituts untersucht die Rolle des Staates bei der Förderung und Ausbreitung einer kollektiven Panik. Fazit: In einem Minimalstaat, wo die Macht dezentralisiert ist und viele Kompetenzen bei den Bürgern und den kleineren Einheiten liegen, gibt es selbstkorrigierende Mechanismen zur Bewältigung einer tatsächlichen oder vermeintlichen Bedrohung.

3 Fragen an Psychologin Jacqueline Frossard

Als Vorstandsmitglied der Föderation der Schweizer Psychologen und Psychologinnen befasste sie sich im Krisenjahr mit den psychischen Folgen von Corona. Die 64-jährige Psychotherapeutin und Gerichtspräsidentin, die für fürsorgerische Unterbringungen in Basel zuständig ist, sieht die Schwierigkeiten, die eine lang andauernde Isolation mit sich bringen kann. Small Talk müsse möglicherweise wieder gelernt werden, so Jacqueline Frossard, dazu gibt sie ein paar Ratschläge.

3 Fragen an Katharina Korsunsky

Zahlreiche Museen in der Schweiz laden diesen Sonntag zum Internationalen Museumstag ein, der nun stattfinden darf. Darüber freut sich Katharina Korsunsky sehr. Die 43-Jährige ist seit letztem September Generalsekretärin des Verbandes der Museen der Schweiz. Nach einem Jahr Corona, so Korsunsky, sei eines klar: Die Zukunft der Museumswelt ist «auch» digital.