Natur

Natur

ressort
vollwertig leben

Die Gründe für die gescheiterte Konzern-Initiative

Die Abstimmung über die Konzernverantwortungs-Initiative vom Samstag schreibt Demokratiegeschichte. Denn sie erreichte die Mehrheit der Stimmberechtigten, scheiterte aber am Ständemehr. Und das gab es in der Schweiz zuvor nur im Jahr 1955. Hauptverantwortlich für die gescheiterte Initiative seien Falschbehauptungen von Bundesrätin Karin Keller-Sutter, monieren die Initianten und Rechtsprofessoren.

Drei Fragen an Rechtsanwältin Nina Burri

Die Diskussion um die Konzernverantwortungs-Initiative wird in der Schweiz zunehmend emotional geführt. Dokumentierte Erfahrungsberichte und die Klärung von Widersprüchen seien deshalb umso wichtiger, sagt Nina Burri. Sie ist Anwältin beim Schweizerischen Hilfswerk «Brot für alle». Letzten Februar war sie selber im Kongo. Sie untersuchte Unfälle in Minen vom Schweizer Konzern Glencore.

Doppelinitiative für mehr Natur und Artenvielfalt

Vielfältige Landschaften, lebendige Bäche, fruchtbare Böden: Vieles, was die Schweiz ausmacht, steht heute unter massivem Druck. Die von verschiedenen Umweltverbänden lancierte Doppelinitiative für mehr Landschaft und mehr Biodiversität kam nun offiziell zustande.

Zwischen Bäumen in der Freiheit und stets in Bewegung

Menschen aus dem Leben – Flurin Kappenberger mag es, sich selbst auf der Spur zu sein und anderen Menschen beizustehen, das Gleichgewicht zu finden. Donnerstags zieht er mit Kindern in den Wald auf Entdeckungsreise. An anderen Tagen tanzt und musiziert er. Ein Porträt.

Konzernverantwortungs-Initiative: Kirchen und Parteien uneins

Kantonale Parteien aus dem bürgerlichen Lager befürworten die Initiative – die eigenen Mutterparteien lehnen sie dagegen ab. Auch innerhalb der Kirche ist man sich nicht einig. Nur der Wirtschaftsverband Economiesuisse ist geschlossen gegen mehr Konzernverantwortung.

Chapeau! – für «Transition Zürich»

Wo gibt es Alternativen für die Grundversorgung? Wo können Gewerbetreibende Hilfe anfordern? Wo können sich Menschen finden, die in der jetzigen Krise Hilfe brauchen oder anbieten? Der Verein «Transition Zürich» stöbert in der Limmatstadt mit grossem Aufwand nach Kleinstprojekten, gibt ihnen eine Stimme und macht sie sichtbar – für einen zivilgesellschaftlichen Wandel. Dafür ziehen wir unseren Hut.